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Anwesend von sibirischer Seite: Anwesend von deutscher Seite: PräambelNach dem Besuch des Sibirischen Abkommens mit Gouverneuren und Vertretern aus 20 sibirischen Regionen im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Berlin, im Juni 2000, kamen beide Seiten überein, die für die sibirische Seite dringend notwendige Fort- und Weiterbildung von Führungskräften aus der Bauwirtschaft fortzusetzen. Die sibirische Seite stützt sich auch auf die Schwerpunkte, die im Rahmen der laufenden bilateralen Regierungskonsultationen zwischen Russland und der Bundesrepublik Deutschland gesehen werden, um diese für die sibirischen Regionen zu erfüllen. Dazu gehört insbesondere die weitere Entwicklung der Holzwirtschaft, die mit Blick auf die grossen Ressourcen von essentieller Bedeutung sind. Das Sibirische Abkommen und der Oblast Irkutsk begrüssen daher sehr das vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Bonn, entwickelte Konzept für die Fort- und Weiterbildung von Führungskräften aus der sibirischen Holzwirtschaft. Der Oblast Irkutsk wird in Abstimmung mit dem Sibirischen Abkommen versuchen, die nachfolgend beschriebenen Ziele in den Folgejahren umzusetzen. Die mehrjährige Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und dem mit der Umsetzung der Fort- und Weiterbildungsmassnahmen beauftragten Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung soll damit ihren weiteren Ausdruck finden, verbunden mit dem dringenden Wunsch der sibirischen Seite zur weiteren Unterstützung durch die deutsche Seite. Ergebnisse der gemeinsamen Gespräche
Um einerseits die Nachhaltigkeit der Massnahmen zur Fort- und Weiterbildung sicherzustellen und andererseits vor Ort sowohl die technologische Weiterentwicklung als auch die praktische Umsetzung von Wissen und Können zu ermöglichen, wird der Aufbau und Betrieb eines Baikal-Holzbau-Zentrums (Innovation und Kompetenz in "HOLZ") in Irkutsk für dringend erforderlich gehalten. Das Baikal-Holzbau-Zentrum soll zwangsläufig überregionalen Charakter haben. Der Oblast Irkutsk wird sich darum bemühen, hierfür öffentliche Mittel sowohl aus dem Oblast- als auch aus dem Föderalbudget einsetzen zu können. Von deutscher Seite werden Möglichkeiten der Förderung durch Zuschüsse aus Bundesmitteln geprüft. Zusätzlich sollen deutsche Unternehmen aus der Holzbwirtschaft als Investoren gewonnen werden. b) Der Betrieb und Unterhalt des Baikal-Holzbau-Zentrums soll sich durch Zuschüsse von regionalen und überregionalen Unternehmen aus der Holzwirtschaft der sibirischen Regionen, sowie aus Einnahmen, die aus Fort- und Weiterbildungsmassnahmen vor Ort erfolgen, finanzieren. Der im Bauverband Irkutsk eingesetzte CIM-Experte, Dipl.-lng. Johann Dück, wird zusätzlich zu seinen CIM-Aufgaben in die Durchführung der einzelnen Vorhaben eingebunden und entsprechend den Vorgaben des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Bonn und Bauverbandes, Irkutsk, für eine termingerechte Abwicklung sorgen. Damit ein kontinuierlicher, termingerechter Arbeitsablauf gewährleistet bleibt, werden bei Abwesenheit des CIM-Experten (Dienstreisen, Urlaub usw.) die deutschsprachigen Angestellten des DlZ-Irkutsk in enger Zusammenarbeit mit dem Bauverband für die zeitnahe Abwicklung des Schriftverkehrs sorgen. b) Mit Blick auf das Protokoll vom 21. Mai 2001 wird sich der CIM-Experte J. Dück mit allen Beteiligten der sibirischen und deutschen Seite bemühen, die noch offenen Projektfragen zu klären, damit eine abschließende Entscheidung zu den Projekten im laufenden Kalenderjahr herbeigeführt werden kann. Irkutsk, den 25. Mai 2002
Unterschriften: Für die sibirische Seite: Der Vize-Gouverneur des Irkutsker Gebietes, gez. S. F. Brilka Für die deutsche Seite: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Bonn, gez. Helmut Neubauer |
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